Löwenzahnkaffee aus gerösteter Wurzel mit Zichorie
Zwei geröstete Wurzeln haben ein überraschendes Getränk hervorgebracht. Löwenzahnkaffee mit Zichorie hat einen vollen, erdigen Geschmack mit leicht bitteren und nussigen Noten. Er enthält kein Koffein, behält dabei aber seinen reichen und intensiven Geschmack. Zubereitet werden kann er ganz einfach durch Aufgießen mit heißem Wasser oder im Siebträger – und in beiden Varianten schmeckt er hervorragend.
Zusammensetzung
70 % Geröstete Wegwartenwurzel, 30 % LöwenzahnwurzelAufguss und Geschmack
Der Kaffee hat eine goldbraune Farbe, und sein Duft erinnert an geröstete Körner. Auf der Oberfläche bildet sich ein feiner, cremiger Schaum, der zum Probieren einlädt. Der Geschmack ist erdig-süß mit leicht bitteren Nuancen und nussigen Akzenten, sodass er wärmend wirkt, aber gleichzeitig erfrischend sein kann. Vom ersten bis zum letzten Schluck bleibt er ausgewogen und vollmundig.
Herkunft
Den gelben Löwenzahn kennt jeder, denn er wächst überall – auch dort, wo ihn niemand haben will. Gärtner hassen ihn, Kräuterkundige lieben ihn – und das aus gutem Grund. Als Kaffeeersatz setzt sich Löwenzahnkaffee bereits seit dem 19. Jahrhundert durch, als die Menschen nach günstigeren und leichter verfügbaren Alternativen zu klassischem Kaffee suchten. Während der beiden Weltkriege erlebte er dann einen regelrechten Aufschwung, da Kaffee knapp und teuer war.
Die Menschen entdeckten, dass die geröstete Löwenzahnwurzel ein Getränk erzeugen kann, das der klassischen Kaffeespezialität überraschend ähnlich ist. Im Gegensatz zu normalem Kaffee enthält er jedoch kein Koffein, sodass er jederzeit am Tag getrunken werden kann. Die Wurzeln in qualitätsgerechter Kaffeequalität zu gewinnen, ist nicht einfach. Speziell angebaute Pflanzen müssen ausgegraben, sorgfältig von Erde gereinigt, getrocknet und dann auf die richtige Farbe und den richtigen Geschmack geröstet werden.
Die Zichorie mit ihren blauen Blüten begegnet Ihnen in ganz Europa, wo sie auch herkommt. Jahrhunderte lang war sie vor allem als Gemüse oder als Bestandteil von Kräuteraufgüssen bekannt. Erst als jemand ihre Wurzeln röstete, entdeckte man, dass sie fast wie Kaffee schmecken.
Eine Wende kam während des Amerikanischen Bürgerkriegs, als New Orleans den zweitgrößten Kaffeehafen der Welt hatte. Als die Häfen jedoch geschlossen wurden, verschwand der Kaffee, und die Menschen begannen nach Ersatz zu suchen. Schließlich entdeckten sie die Zichorie, die die Franzosen bereits 150 Jahre zuvor in ihre nordamerikanischen Kolonien gebracht hatten.
Nach dem Krieg kehrten zwar die Kaffeeschiffe zurück, doch die Bewohner von New Orleans blieben bei der Zichorie. Bis heute trinken sie sie und betrachten sie als Teil ihrer Geschichte. In Deutschland war Zichorienkaffee ebenfalls sehr beliebt, insbesondere in den 1980er Jahren.
Die Wurzel der Zichorie trägt zu einer normalen Funktion von Leber, Galle, Darm, Herz und Gefäßen bei, unterstützt das Gleichgewicht des Blutzuckerspiegels sowie die Gesundheit von Knochen und Gelenken. Jeder Schluck wärmt angenehm und versorgt den Körper mit einer kleinen Portion Kraft
Kräuterbuch und Wirkungen Kaffee
Beispiel für die Verpackung von Kräutern
Robustes Aluminiumgehäuse mit Reißverschluss, das ein wiederholbares Schließen nach dem Öffnen ermöglicht. Qualitätsverpackung, die den Charakter von Kräutern bewahrt. Die Kräuter sind in der Verpackung immer hermetisch versiegelt, um Feuchtigkeit, Licht und Fremdgerüchen zu widerstehen. Kräuter sind extrem anfällig für diese drei Dinge und haben einen großen Einfluss auf die endgültige Qualität des Krauts und seiner Infusion.
Zubereitung:
- Gießen Sie den Löwenzahnkaffee mit Zichorie mit Wasser von 90–95 °C auf, im Verhältnis 1 Teelöffel auf 100 ml Wasser.
- 3–5 Minuten in einer abgedeckten Tasse ziehen lassen, anschließend abseihen.
- Löwenzahnkaffee kann auch im Siebträger, French Press oder Chemex zubereitet werden.
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